Heimatverein Schöneiche
Vorsitzende des Vereins Heimatfreunde Schöneiche e.V.: Frau Krause
Adresse: Dorfaue 8, 15566 Schöneiche
Telefon 030 6491105 oder 030 6493325
Email:
Öffnungszeiten
Mi, Do 14:00 - 17:00 Uhr
Fr, Sa 13:00 - 17:00 Uhr
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten können telefonisch unter 030 6493325 vereinbart werden
Der Heimatverein ist unabhängig vom OFB in Schöneiche tätig. Er soll dennoch an dieser Stelle vorgestellt werden, da er drei der wichtigsten historischen Zeugnisse der Ortsgemeinde in seiner Obhut hat, die natürlich auch für den OFB von besonderer Bedeutung sind:

Das Heimathaus ist das älteste erhaltene Bauernhaus des Ortes. Erbaut bzw. erneuert wurde es um 1750. Die noch vorhandene Schwarze Küche ist deutlich älter. In den Jahren 1981-84 wurde es denkmalgerecht rekonstruiert und ist nun der Sitz des Heimatvereins.
Das Museum kann während der Öffnungszeiten besucht werden, auf Anfrage sind auch Führungen für Gruppen und Schulklassen möglich.
Insbesondere Bücher und Broschüren mit historischen Inhalten über die Region werden verkauft.
Touristische Informationen über Schöneiche und die Umgebung liegen aus und können gern mitgenommen werden.
Karten für Veranstaltungen in der ehemaligen Schloßkirche, im historischen Raufutterspeicher und im Heimathaus werden hier verkauft.

Um die Mitte des 13. Jh. wurden unter dem Einfluss der Zisterzienser die ersten Kirchen in Kleinschönebeck und Schöneiche gebaut, Vorgänger der heutigen Dorfkirche und der ehemaligen Schlosskirche. 1661, unter Heinrich Wilhelm von Krummensee, waren an der Schlosskirche größere Reparaturen nötig und sie bekam ihren Namen Kirche beim anblühenden Frieden. Nachdem Severin Schindler 1725 das Gut erworben hatte, ließ er die Schlosskirche umbauen und sie erhielt ihre heutige barocke Gestalt. Von 1948 bis in die 1980-er Jahre fanden hier die katholischen Gottesdienste statt. Danach erwarb die Gemeinde Schöneiche das Gebäude und nutzt es bis heute als ehemalige Schlosskirche für kulturelle Veranstaltungen.

Der Raufutterspeicher wurde 1731 auf Befehl des sogenannten Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. gebaut. Rund um Berlin gab es solche Speicher, die zur Lagerung von Heu, Stroh und Rüben dienten. Im Kriegsfalle sollte die Versorgung der Kavallerie sichergestellt werden.
Bis zum Ende der DDR wurde der Speicher landwirtschaftlich genutzt. 1994 hat ihn die Gemeinde erworben und ab 1997 denkmalgerecht saniert.
Er enthält heute eine kleine heimatgeschichtliche Ausstellung.
Wechselnde Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Gespräche in kleinerem Rahmen werden angeboten.
Alljährlich finden die Oster- und Weihnachtsmärkte des Vereins hier statt.
Adresse: An der Reihe 8
(Christine Große - OFB)


