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Das Depot der Benzoline von Schöneiche

Das Fachwerkhaus in der Puschkinstrasse 22 wurde 1910 als Depot für die neue Schöneicher Straßenbahn errichtet, die ab dem Sommer 1910 auf der 5.6 km langen Strecke zwischen Berlin-Friedrichshagen und Schöneiche-Schloss verkehrte . Da die Benzol-Lokomotiven Schwierigkeiten mit den Steigungen in Kalkberge hatten, wurde die Gesamtstrecke elektrifiziert und am 30. Mai 1914 der elektrische Betrieb aufgenommen. Wegen der Stromabnehmer auf dem Dach war das Depot in der heutigen Puschkinstraße jetzt zu klein, um die elektrischen Fahrzeuge aufzunehmen. Darum wurde ein neues größeres Depot in der Dorfstraße errichtet, das dort noch heute seinen Zweck erfüllt. Das alte Depot, das neben dem Lokschuppen auch eine Dienstwohnung für den Maschinenführer beherbergt hatte wurde in seinem vorderen Teil zunächst Wohn- und Verwaltungsgebäude. Der hintere Teil wurde bis in die fünfziger Jahre von der Schöneicher Feuerwehr genutzt.

 

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1955 wurde hier ein Jugendclub eingerichtet, der bis 1990 existierte und  mit seinen  Freizeit- und Kulturangeboten über Schöneiche hinaus zahlreiche Besucher anzog. Danach wechselte das Gebäude seinen Besitzer, wurde umgestaltet und ordnet sich heute als ortsübliches Wohnhaus in das Gesamtbild der Schöneicher Gemeinde ein.

 

Dieser Ort ist Betandteil einer von uns bereitgestellten elektronischen Ortsführung durch das Gutsdorf Schöneiche, die Sie sich direkt hier anschauen können.

 

 

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